Auszeichnung: Ludwig-Windthorst-Preis der Stadt Meppen

Der bekannte Zentrumspolitiker und Reichstagsabgeordnete Ludwig Windthorst hätte in diesem Jahr seinen 200. Geburtstag gefeiert. Obwohl niemals Vorsitzender der katholischen Zentrumsfraktion im Reichstag, war er dennoch deren unangefochtene Führungsfigur und überdies der wohl hartnäckigstige parlamentarische Gegenspieler des Reichskanzlers Otto von Bismarck. Aufgrund seines selbstbewussten, engagierten und ausgleichenden parlamentarischen Stils gilt Windthorst bis heute als einer der bedeutensten deutschen Parlamentarier. Der Historiker Golo Mann nannte Windthorst gar den „genialsten Parlamentarier, den Deutschland je besaß“.

Um das Andenken an Ludwig Windthorst wach zu halten, hat die Stadt Meppen in diesem Jahr erstmals den Ludwig-Windthorst-Preis verliehen. Ich freue mich sehr, dass ich für einen parlamentsgeschichtlichen Essay über die mikropolitischen Handlungsweisen des Abgeordneten Ludwig Windthorst mit diesem Preis ausgezeichnet wurde. Der mit 2.000 Euro dotierte Preis wurde mir feierlich vom Ministerpräsidenten des Landes Niedersachsen und dem Bürgermeister der Stadt Meppen überreicht. Weiterlesen

Interdisziplinär: Politische Kommunikation

Ich wurde in das Nachwuchsnetzwerk politische Kommunikation (NapoKo) aufgenommen. Da die historische Rolle von Wissenschaftlern als politische Akteure einer meiner Forschungsschwerpunkte ist, freue ich mich auf den Austausch in diesem interdisziplinären Netzwerk.

Vortrag: Das Ende der Naturgeschichte? Was unser Umgang mit Neobiota über unser Verständnis von Biodiversität verrät

Das vorläufige Programm der Tagung Biodiversität und Gesellschaft, die vom 14. bis 16.11. an der Universität Göttingen stattfinden wird, ist jetzt online abrufbar. Ich werde dort einen Vortrag in der Session zu Theorie und Grundlagenreflexion halten und darin den Umgang der Gesellschaft mit neu eingeschleppten Tier- und Pflanzenarten, den sogenannten Neobiota, thematisieren.

Kurs: Wissenschaftsgeschichte revisited: Von der Entstehung und Entwicklung wissenschaftlicher Tatsachen

Vom 26. bis 28.10. findet in Hamburg die 2. Nordakademie des Clubs der Ehemaligen der Deutschen SchülerAkademien statt. Teilnehmen können alle Mitglieder des Clubs, nicht nur Norddeutsche, eine Reise nach Hamburg lohnt ja auch von weiter her. Ich biete in diesem Jahr wieder einen Kurs zur Wissenschaftsgeschichte an. Hier die Beschreibung meines Kurses:

Wissenschaftsgeschichte revisited: Von der Entstehung und Entwicklung wissenschaftlicher Tatsachen

Worin besteht der Unterschied zwischen Wissen und Wissenschaft? Wie gestaltet sich das Wechselspiel zwischen Forschungsgegenstand und Forschungsdiskurs? Wie beeinflusst das akademische System die wissenschaftliche Erkenntnis? Welche Bedeutung hat die Kenntnis der eigenen Wissenschaftsgeschichte für ein akademisches Fach? Diesen Fragen wollen wir mittels wissenschaftshistorischer, -soziologischer und -philosophischer Ansätze nachgehen.

Vortrag: Das Wissen im Anthropozän. Die Tierwelt als epistemologisches Ordnungsprinzip?

Am 17. und 18.09. findet am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI) die 9. Tagung der Nachwuchsgruppe Umweltsoziologie statt. Das Thema der Tagung lautet: Die Gesellschaft im Anthropozän. Soziale Triebkräfte und Implikationen. Ich werde dort einen Vortrag zur Transformation von Wissensordnungen halten und untersuche dafür den epistomologischen Blick des Menschen auf die Tierwelt.

Statusmitteilung

Presse: Buchpräsentation

„Jetzt sind auch die Achtziger Geschichte“ – der Weser Kurier berichtet über unsere Buchpräsentation…

Vortrag: Von kritikfähigen Szenetypen, zärtlichen Mackern und eigenwilligen Frauen. Kontaktanzeigen im Bremer Blatt und KursBuch als Medium alternativer Rollenbilder und Beziehungsentwürfe

Am 18.07. ab 20 Uhr findet die offizielle Präsentation des Sammelbandes „Protest vor Ort. Die 80er Jahre in Bremen und Göttingen“ im Wienerhof Café (Weberstraße 25) in Bremen statt. Unter anderem werden Larena Schäfer und ich unseren Aufsatz aus dem Sammelband in einem kurzen Vortrag vorstellen.

Vortrag: Historische Wissenschaftsforschung – Grenzbereich zwischen Soziologie und Geschichtswissenschaft

Mittlerweile wurden die Vortrags-Abstracts der Ad-hoc-Gruppe „Soziologische Vielfalt und interdisziplinäre Zusammenhängeonline gestellt, die im Rahmen des 36. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (01. bis 05. Oktober 2012) stattfinden wird. Ich selber werde über die Historische Wissenschaftsforschung als Grenzbereich zwischen Soziologie und Geschichtswissenschaft referieren. Die thematische Bandbreite innerhalb unserer Ad-hoc-Gruppe ist äußerst beachtlich, ich freue mich schon auf spannende interdisziplinäre Diskussionen!

Vortrag: Erich Kästner zwischen 1933 und 1945. Literat, Intellektueller, „Beobachter und Zeuge“?

Am vergangenen Wochenende fand an der Universität Bremen ein studentisches Symposium zum Thema Kunst und Politik in der Geschichte statt. Bereits zum zweiten Mal veranstalteten Bremer Geschichtsstudenten ein solches Symposium, eine beeindruckende organisatorische Leistung! Rund 40 Teilnehmer aus der ganzen Bundesrepublik und dem benachbarten Ausland fanden sich am Freitag und Samstag zusammen, um Aspekte des Wechselverhältnisses zwischen Politik und Kunst seit der Antike bis heute zu diskutieren. Weiterlesen