Wissenschaftsgeschichte

Die Geschichte der Wissenschaften (ihrer Ideen, Strukturen und Akteure) hat sich mittlerweile zu einem lebhaften Forschungsfeld entwickelt. Immer mehr Fachwissenschaftler, die an der Geschichte ihrer eigenen Disziplin interessiert sind, forschen auf diesem Gebiet. Hinzu kommt eine wachsende Zahl von Wissenschaftshistorikern, die den Weg aus der Geschichtswissenschaft gefunden haben.

Bislang habe ich zur Geschichte der Geschichtswissenschaft, der Prähistorischen Archäologie, der Gesundheitswissenschaften, der Biologie, der Meeresforschung sowie der Human-Animal Studies geforscht.

Während meines Studiums bei der Bremer Landesarchäologin Prof. Uta Halle habe ich mich intensiv mit der Fachgeschichte der Prähistorischen Archäologie beschäftigt. In meiner Bachelorthesis untersuchte ich den Charakter der Archäologie als Legitimationswissenschaft für politische Interessen am Beispiel der Person Bolko Freiherr von Richthofen (Titel des Thesis: „Bolko Freiherr von Richthofen – Zwischen Wissenschaft und Propaganda“). Daher habe ich mich sehr gefreut, als ich 2013 in die Nachwuchsförderung der Deutschen Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte (DGUF) aufgenommen wurde. Die DGUF ist der mitgliederstärkste bundesweite Fachverband für die Archäologie Mitteleuropas.

Meine Vorträge und Publikationen zur Wissenschaftsgeschichte:

Vortrag auf der SIAA 2017 – Studierendenkonferenz Innovative und Aktive Altertumswissenschaften Mainz, Universität Mainz (11.06.2017), Vortragsthema: Natur-, Arten- und Tierschutz als Referenzen im Diskurs um den Kulturgüterschutz. Sinnvolle Analogie oder argumentativer Fehlgriff?

Vortrag beim Kolloquium des Instituts für Ethik und Geschichte der Medizin, Eberhard Karls Universität Tübingen (24.05.2017), Vortragsthema: Wissenschaftsgeschichte im digitalen Zeitalter

Forum WirtschaftsethikBeitrag im Forum Wirtschaftsethik, herausgegeben vom Deutschen Netzwerk Wirtschaftsethik (28.04.2017), Thema: Von Bio-Artefakten und taxonomischen Verwerfungen. Einige wissenschafts- und technologiehistorische Überlegungen zu Stand und Zukunft der Synthetischen Biologie

Vortrag auf der Tagung Geisteswissenschaften [frage-zeichen], Universität Hamburg (13.01.2017), Vortragsthema: Die Radiokohlenstoffdatierung – technologiegetriebene Fragestellungen als Motor der Scientific Revolution

slamVortrag beim 4. Bremer Science Slam, Kulturzentrum Lagerhaus (21.01.2015), Vortragsthema: Es ist kompliziert… aus dem interdisziplinären Beziehungsleben der Archäometrie

Vortrag auf dem internationalen Symposium „Vernetzt – Kulturwissenschaften und Kulturpolitik. Forschung, Lehre, Legitimation“, Focke-Museum Bremen & Haus Atlantis (28.-29.06.2013), Vortragsthema: „(…) um dadurch endlich einmal zu einer einheitlichen Arbeitsplanung auf dem Gebiete der Geschichtswissenschaft im nationalsozialistischen Sinne zu gelangen.” Der SD als hochschulpolitischer Akteur.

Beitrag in bonjour.Geschichte 3 (2013), Thema: „(…) um dadurch endlich einmal zu einer einheitlichen Arbeitsplanung auf dem Gebiete der Geschichtswissenschaft im nationalsozialistischen Sinne zu gelangen.” Der SD als hochschulpolitischer Akteur

Vortrag auf der Tagung “Biodiversität und Gesellschaft: Gesellschaftliche Dimensionen von Schutz und Nutzung biologischer Vielfalt” im Rahmen des Promotionsstudienganges “Biodiversität und Gesellschaft”, Georg-August-Universität Göttingen (14.-16.11.2012), Vortragsthema: Das Ende der Naturgeschichte? Was unser Umgang mit Neobiota über unser Verständnis von Biodiversität verrät

Vortrag in der Ad-hoc-Gruppe “Soziologische Vielfalt und interdisziplinäre Zusammenhänge” auf dem 36. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, Ruhr-Universität Bochum / TU Dortmund (01.-05.10.2012), Vortragsthema: Historische Wissenschaftsforschung – Grenzbereich zwischen Soziologie und Geschichtswissenschaft