ArchivCamp-Session: Ideen für gute Webarchivierung

Im Rahmen der Tagung »Offene Archive« in Duisburg fand am 19. Juni das erste deutsche ArchivCamp statt. Was ist ein ArchivCamp? Darauf geben die Veranstalter folgende Antwort:

Ein ArchivCamp ist ein BarCamp zu archivischen Themen. Genau wie bei einem BarCamp handelt es sich um eine “Unkonferenz” oder eine “Ad-Hoc-Nicht-Konferenz”. Es gibt im Unterschied zu klassischen Tagungen oder Konferenzen keine festgelegte Tagesordnung. […]

Ich habe bei diesem Camp eine Session zur Webarchivierung angeboten und war über das Publikumsinteresse begeistert, denn wie der Blog des ArchivCamps schreibt, war das berufliche Spektrum der Teilnehmenden sehr breit gefächert:

An dieser Session nahmen nicht nur ArchivarInnen teil, sondern auch Dienstleister, Nutzende und Bufdis. Die sehr unterschiedlichen Herangehensweisen dieser Gruppen ermöglichte eine sehr abwechslungsreiche Diskussion. […]

Zu Beginn der Session stellte ich kurz drei Ausgangsthesen vor, wonach 1. die Nutzer archivierter Webquellen sich zu wenig artikulieren, 2. die Archive in ihren Lösungsansätzen zu technologiegetrieben und zu wenig konzeptionell vorgehen und drittens die Historiker aufgrund fehlendem Problembewusstseins als Impulsgeber für die Archive nahezu ausfallen. Im Anschluss daran kam es dann zu einer sehr konstruktiven und spannenden Diskussion, aus der ich viele Ideen und Eindrücke mitgenommen habe.

Das Feedback auf Twitter war ebenfalls bereichernd, hier einige der Tweets zur Session:

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