Vortrag revisited: Open Data in der zeitgeschichtlichen Forschung – Chancen und Probleme

Bei den Open Access Tagen 2013 hielt ich einen Vortrag zu Open Data in der zeitgeschichtlichen Forschung. Dabei habe ich meine subjektiven Erfahrungen aus eigenen Forschungsprojekten geschildert und Herausforderungen für die historiographische Forschungskultur und Forschungspraxis aufgezeigt. Wie es der Zufall so will, findet dieser nun schon vier Jahre alte Vortrag in jüngster Zeit stärkere Beachtung.

Klaus Graf (archivialia.hypotheses.org) und Andreas C. Hofmann (einsichten-online.de) verweisen aktuell auf diesen Vortrag und die Aufrufzahlen bei academia.edu steigen sprunghaft. Ist der Vortrag aber inhaltlich überhaupt noch relevant? Ich glaube ja. Insbesondere die forschungskulturellen Probleme, die ich vor vier Jahren angesprochen habe, bestehen in dieser Form nahezu unverändert weiter: Historiker sprechen kaum und nur ungern über ihre Arbeit im Archiv. Unsere Archivkultur sollte daher viel stärker in den Fokus von Selbstbetrachtung und Selbstkritik gerückt werden. Deshalb freut es mich, dass mein Vortrag nun verstärkt rezipiert wird.

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